Fragen und Antworten
1. Wie lange dauert ein Kurs?
Ein Musikgartenkurs dauert zwischen 40 und 45 Minuten. Dabei
ist es mir sehr wichtig, dass die Eltern pünktlich (am
besten 10 Minuten vor Kursbeginn) kommen, damit die Kinder
Zeit haben sich auszuziehen und ggf. noch etwas essen und trinken
können. Außerdem haben dann auch die Eltern noch
Zeit sich untereinander auszutauschen.
2. Darf mein
Kind während der Kurszeiten essen
und trinken?
Grundsätzlich sollte während der Musikgartenstunde
nicht gegessen und getrunken werden. Dafür besteht vor
und nach dem Kurs genügend Zeit. Ausnahmen sind natürlich
stillende Mütter, oder besonders heiße Tage, an
denen die Kinder Durst haben. Die Erfahrung hat gezeigt, dass
sobald ein Kind anfängt eine Reiswaffel zu essen, alle
anderen Kinder auch etwas essen wollen und dann keine musikalische
Gruppenarbeit mehr möglich ist.
3. Wann finden die Kurse statt und was kostet ein
Kurs? Meine Musikgartenkurse in Altona gebe ich in
Kooperation mit der Elternschule Altona. Die Kurse finden
im jeweiligen Sommer- und Winterprogramm der Elternschule
als 12er Block statt. Ein Block kostet 60 Euro (5 Euro pro Mal), die Teilnahme
für den ganzen Block ist verbindlich. Muss eine Stunde meinerseits einmal
ausfallen, wird diese von mir selbstverständlich nachgeholt. Kursbeiträge
können nach Beginn des Kurses nicht zurückerstattet werden.
4. Warum
setzt das Konzept des Musikgartens schon im sehr frühen
Alter der Kinder an?
Laut dem Musikpädagogen
Edwin E. Gordon kommt jeder Mensch mit einem angeborenen
musikalischen Potenzial auf die Welt. Er prägte in diesem
Zusammenhang die zwei folgenden Begriffe:
Musical aptitude – die angeborene musikalische Kompetenz
und
Musical achievment – die Förderung der angeborenen
musikalischen Kompetenz.
Hier setzt der Musikgarten an. Schon
im Mutterleib kann das ungeborene Kind die Stimmen der Eltern,
das Singen eines Liedes, hören. Der rhythmische
Herzschlag der Mutter begleitet das Kind die ganze Schwangerschaft hindurch.
Musikalische Frühstförderung lässt Kinder erleben, wie viel
Freude im gemeinsamen Musizieren, Singen und Tanzen liegt. Dabei entwickeln
die Kinder ein Gefühl für die Schönheit und Wirkung der Musik.
Auch die ganz Kleinen profitieren vom gemeinsamen Musizieren. Singen und
Bewegen zu Musik schafft Vertrauen und Freude, Verbindung und Entspannung.
5.
Was ist, wenn mein Kind nicht die ganze Zeit bei mir auf dem Schoß sitzen
möchte,
und die Heizung viel interessanter als das gemeinsame Musizieren findet?
Immer
wieder taucht die Frage auf, ob Kinder sich langweilen, wenn sie nicht
die ganze Zeit auf dem Schoß der Eltern
sitzen, herumkrabbeln und laufen und vielleicht die Pedale
am Klavier viel interessanter finden, als den Kniereiter,
den wir gerade mit der Gruppe machen.
Hier verweise ich gerne auf die Wesensmerkmale der Kinder im Alter von
6-36 Monaten und möchte auch in Zusammenhang mit dieser Frage einige
nennen:
- Kinder haben das Bedürfnis ihre Umwelt sensomotorisch
zu entdecken.
- Kinder haben einen unablässigen Bewegungstrieb.
- Kinder haben einen Drang zur Sprache.
- Kinder haben das Bedürfnis nach Regelmäßigkeit & Wiederholung.
- Kinder sind erkundungsfreudig. Testen Grenzen aus, lernen
Gefahren kennen.
Diese Wesensmerkmale zeigen, dass sie oft mutige und ungestüme
Weltentdecker sind, die aber immer wieder ihren sicheren Hafen
brauchen. Der Hafen sind die Eltern, die die Kinder auch in
einer Musikgartenstunde kurz die Welt erkunden lassen können,
sie dann aber auch liebevoll konsequent in den Hafen zurückholen.
Ein weiterer wichtiger Punkt in Zusammenhang mit dieser Frage
ist auch, dass nicht nur in einer Musikgartenstunde, sondern
auch zuhause musiziert werden soll. Hat ein Kind in der Stunde
zum Beispiel kein Interesse am rhtyhmischen Echospiel, kann
es sein, dass es beim Abendbrot die ganze Zeit ba-ba-ba macht.
Kinder in diesem Alter nehmen sehr vieles nachhaltig auf und
setzen dieses ebenso nachhaltig um.
6. Kann
ich ein Geschwisterkind mitbringen?
Geschwisterkinder
können nach Absprache mit der Kursleitung mitgebracht
werden. Für Zwillinge gibt es einen Familienpreis.
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